GASTROSKOPIE: Was ist eine Magenspiegelung?


Bei einer Gastroskopie (d.h. Magenspiegelung) wird ein dünnes, biegsames Instrument (sog. Endoskop) durch den Mund in den Magen eingeführt.

 

Es erfolgt eine genaue Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes.

 

Im Rahmen einer Gastroskopie können Zwerchfellbrüche, die meist Ursachen

für Sodbrennen (d.h. Reflux) sein können, sowie Magenschleimhautentzündungen erkannt sowie in ihrem Schweregrad eingeschätzt werden.

Weiters ist es möglich, direkt im Magen einen Schnelltest auf Helicobacter pylory (d.h. ein Bakterium, das einen bestimmten Gastritis-Typ verursacht) durchzuführen sowie Polypen (d.h. gutartige Schleimhautwucherungen) abzutragen.

 

Magengeschwüre können im Rahmen einer Gastroskopie festgestellt und - sofern sie bluten - auch gleich behandelt werden. Dabei wird die Blutungsquelle endoskopisch gestillt.

 

Um Magenkrebs feststellen beziehungsweise ausschließen zu können, werden im Rahmen der Magenspiegelung Gewebeproben entnommen und im Labor untersucht.



Bitte beachten Sie, dass das eine allgemeine Information ist. Weiterführende Informationen und eine persönliche Beratung können in der Ordination in 1060 Wien bzw. 1100 Wien erfolgen ...-> weiterlesen